Ob Führungskräfteentwicklung wirkt, entscheidet sich nicht daran, was gelernt wurde.
Sondern daran, was sich im Führungshandeln verändert.
Deshalb kann Führungskräfteentwicklung für mich nicht losgelöst von den tatsächlichen Führungsanforderungen betrachtet werden.
Was beschäftigt eine Führungskraft in ihrer konkreten Verantwortung?
Unter welchen Bedingungen muss sie führen?
Und was bedeutet das für ihr tägliches Handeln?
Erst mit diesen Fragen wird Entwicklung anschlussfähig an die Realität von Führung.
Reflexion und Lernen können neue Perspektiven eröffnen. Wirksam werden sie aber erst, wenn daraus ein anderes Handeln im Arbeitsalltag entstehen kann.
Damit verändert sich auch der Blick auf Führungskräfteentwicklung.
Sie steht nicht neben der eigentlichen Führungsarbeit.
Sie gehört in den Führungsalltag und muss sich dort bewähren.
Denn am Ende zeigt sich Entwicklung nicht darin, was eine Führungskraft über Führung weiß.
Sondern darin, wie sie führt und welche Wirkung daraus in der Organisation entsteht.

