Menschen können an Schulungen teilnehmen, ohne dass sich die Organisation entwickelt.
Denn entscheidend ist nicht allein, ob Wissen vermittelt wird.
Entscheidend ist, was danach damit geschieht.
Veränderung braucht Reflexion.
Aus Reflexion entsteht Lernen.
Und erst wenn dieses Lernen im Arbeitsalltag Anwendung findet, kann daraus Organisationsentwicklung werden.
Lernen steht nicht neben der eigentlichen Arbeit. Es wird dort wirksam, wo Menschen Erfahrungen reflektieren und daraus ihr Handeln weiterentwickeln.
Deshalb betrachte ich Lernen auch nicht nur als Instrument der Personalentwicklung.
Es ist eine Fähigkeit von Organisationen – und damit auch eine Führungsaufgabe.
Organisationen entwickeln sich nicht, weil gelernt wurde.
Sie entwickeln sich, wenn das Gelernte Teil der täglichen Arbeit wird.

