In Organisationen endet eine Entscheidung selten dort, wo sie getroffen wird.
Sie verändert Wechselwirkungen, berührt Schnittstellen und hat Folgen, die über den unmittelbaren Anlass hinausreichen können.
Deshalb reicht es bei Veränderungen nicht, nur auf die einzelne Entscheidung zu schauen.
Was verändert sie im Zusammenspiel?
Was passiert an den Schnittstellen?
Welche Folgen entstehen an anderer Stelle?
Und trägt die Veränderung auch dann noch, wenn wir nicht nur auf den unmittelbaren Effekt, sondern auf das Gesamtsystem schauen?
Gerade in komplexen Organisationen liegt für mich darin ein wesentlicher Teil der Gestaltungsaufgabe.
Nicht nur zu entscheiden, was verändert werden soll.
Sondern mitzudenken, was sie darüber hinaus ins Rollen bringt.
Denn ob eine Entscheidung nachhaltig wirkt, entscheidet sich nicht allein dort, wo sie getroffen wurde, sondern auch an den Schnittstellen, in den Wechselwirkungen und an ihren Folgen an anderer Stelle.
